Modellkommunen

Symbolbild Modellkommunen - Person tippt mit Zeigefinger auf Computertaste mit der Aufschrift "Digitalisierung der Kommunen"
© momius – stock.adobe.com

Um den Digitalisierungsprozess auf der kommunalen Ebene zu unterstützen, haben Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierung und der kommunalen Ebene im Rahmen der Arbeitsgruppe „In Kooperation – gemeinsam stark“ (Landtags-Drucksache 6/9407) drei verschiedene Varianten von Modellkommunen vorgesehen, die „Digitalkommune“, den Modelltyp „Online-Interaktion“ und den Modelltyp „OZG-Umsetzung“.

Hierbei wurden in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden Kommunen ausgewählt, die Musterprozesse identifizieren und mit finanzieller Unterstützung des Landes diese bis zur Umsetzung abbilden. Ziel ist es, dass die entwickelten Lösungen durch andere Kommunen nachgenutzt werden können.

Modellkommune Online-Interaktion

Der Modelltyp „Online-Interaktion“ fokussiert auf die Interaktion der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Kommune. Hierzu wurden nach Interessenabfragen sechs Modellkommunen ausgewählt. Vom Land wurde die Entwicklung einer „Smart Village-App“ für die Modellkommune Bad Belzig gefördert. Diese App liegt inzwischen in ihrer ersten Entwicklungsstufe vor und ging am 13. August 2019 online. In Abstimmung mit den Modellkommunen sowie dem Städte- und Gemeindebund wurde der Modelltyp dahingehend konkretisiert, den Pilot der Smart Village-App der Stadt Bad Belzig um Zugangsmöglichkeiten zu Online-Verwaltungsdienstleistungen zu erweitern und auf die interessierten Kommunen zur Nachnutzung zu übertragen.

Seit dem 6. April 2020 kann auf Antrag eine Förderung zur Nachnutzung der Smart Village-App in Höhe von bis zu 20.000 Euro beim MIK gestellt werden. Aufgrund der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel können im Jahr 2020 bis zu 20 Kommunen unterstützt werden. Eine wesentliche Fördervoraussetzung ist die Beteiligung am Projekt „Bürger- und Unternehmensservice Brandenburg“. Wenn Sie als brandenburgische Kommune an einer Förderung interessiert sind, füllen Sie bitte den Förderantrag aus und senden Sie diesen entweder postalisch an das MIK oder per E-Mail an digitalisierung@mik.brandenburg.de.

  • Den Förderantrag sowie die Förderrichtlinie können Sie unter Downloads (siehe "Mehr zum Thema") abrufen.

Modellkommune Digitalkommune

Der Modelltyp „Digitalkommune“ fokussiert auf die Digitalisierung der Binnenverwaltung, dem sogenannten „Backoffice“ der Verwaltung. Es wird angestrebt, ausgewählte Verwaltungsleistungen am Beispiel einer Kommune vollständig und medienbruchfrei zu digitalisieren. In Abstimmung mit dem Landkreistag Brandenburg wurde der Landkreis Potsdam-Mittelmark (LK PM) hierfür als Modellkommune ausgewählt. Nach Gesprächen mit der kommunalen Ebene wurde sich grundsätzlich darauf verständigt, im Rahmen dieses Modelltyps eine Analyse der erforderlichen organisatorischen, rechtlichen und technischen Maßnahmen zur Nutzung der IT-Basiskomponenten, sowie zur Anbindung von OZG-Lösungen an die bestehende kommunale IT-Infrastruktur vorzunehmen. Der Digitalisierungsprozess ist am Beispiel von drei - aus Prozesssicht charakteristischen - Verwaltungsleistungen vertieft zu betrachten und am Beispiel einer dieser Verwaltungsleistungen bis hin zur finalen technischen Implementierung konkret praktisch umzusetzen.

Im Rahmen der Konzeption ist zu beachten, dass diese für andere kommunale Verwaltungen als Leitfaden übernommen werden kann. Nicht nur der Landkreis Potsdam-Mittelmark, sondern jede Kommune des Landes Brandenburg soll anhand des Umsetzungskonzepts und des darin enthaltenen Leitfadens seine Verwaltungsleistungen Schritt für Schritt digitalisieren können, ohne dabei allgemein auftretende rechtliche, organisatorische oder technische Fragestellungen erneut beantworten zu müssen.

Modellkommune OZG-Umsetzung

Im Rahmen der bundesweiten Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG), das Bund, Länder und Kommunen verpflichtet, ihre Verwaltungsleistungen bis Ende 2022 auch online über Verwaltungsportale anzubieten, hat das Land Brandenburg gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt die Federführung für den Themenbereich „Ein- und Auswanderung“ übernommen. In diesem Rahmen arbeiten die Ausländerbehörden der Landkreise Elbe-Elster und Teltow-Fläming sowie der Stadt Potsdam in Digitalisierungslaboren und Umsetzungsprojekten an der Entwicklung digitaler Lösungen mit.

Symbolbild Modellkommunen - Person tippt mit Zeigefinger auf Computertaste mit der Aufschrift "Digitalisierung der Kommunen"
© momius – stock.adobe.com

Um den Digitalisierungsprozess auf der kommunalen Ebene zu unterstützen, haben Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierung und der kommunalen Ebene im Rahmen der Arbeitsgruppe „In Kooperation – gemeinsam stark“ (Landtags-Drucksache 6/9407) drei verschiedene Varianten von Modellkommunen vorgesehen, die „Digitalkommune“, den Modelltyp „Online-Interaktion“ und den Modelltyp „OZG-Umsetzung“.

Hierbei wurden in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden Kommunen ausgewählt, die Musterprozesse identifizieren und mit finanzieller Unterstützung des Landes diese bis zur Umsetzung abbilden. Ziel ist es, dass die entwickelten Lösungen durch andere Kommunen nachgenutzt werden können.

Modellkommune Online-Interaktion

Der Modelltyp „Online-Interaktion“ fokussiert auf die Interaktion der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Kommune. Hierzu wurden nach Interessenabfragen sechs Modellkommunen ausgewählt. Vom Land wurde die Entwicklung einer „Smart Village-App“ für die Modellkommune Bad Belzig gefördert. Diese App liegt inzwischen in ihrer ersten Entwicklungsstufe vor und ging am 13. August 2019 online. In Abstimmung mit den Modellkommunen sowie dem Städte- und Gemeindebund wurde der Modelltyp dahingehend konkretisiert, den Pilot der Smart Village-App der Stadt Bad Belzig um Zugangsmöglichkeiten zu Online-Verwaltungsdienstleistungen zu erweitern und auf die interessierten Kommunen zur Nachnutzung zu übertragen.

Seit dem 6. April 2020 kann auf Antrag eine Förderung zur Nachnutzung der Smart Village-App in Höhe von bis zu 20.000 Euro beim MIK gestellt werden. Aufgrund der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel können im Jahr 2020 bis zu 20 Kommunen unterstützt werden. Eine wesentliche Fördervoraussetzung ist die Beteiligung am Projekt „Bürger- und Unternehmensservice Brandenburg“. Wenn Sie als brandenburgische Kommune an einer Förderung interessiert sind, füllen Sie bitte den Förderantrag aus und senden Sie diesen entweder postalisch an das MIK oder per E-Mail an digitalisierung@mik.brandenburg.de.

  • Den Förderantrag sowie die Förderrichtlinie können Sie unter Downloads (siehe "Mehr zum Thema") abrufen.

Modellkommune Digitalkommune

Der Modelltyp „Digitalkommune“ fokussiert auf die Digitalisierung der Binnenverwaltung, dem sogenannten „Backoffice“ der Verwaltung. Es wird angestrebt, ausgewählte Verwaltungsleistungen am Beispiel einer Kommune vollständig und medienbruchfrei zu digitalisieren. In Abstimmung mit dem Landkreistag Brandenburg wurde der Landkreis Potsdam-Mittelmark (LK PM) hierfür als Modellkommune ausgewählt. Nach Gesprächen mit der kommunalen Ebene wurde sich grundsätzlich darauf verständigt, im Rahmen dieses Modelltyps eine Analyse der erforderlichen organisatorischen, rechtlichen und technischen Maßnahmen zur Nutzung der IT-Basiskomponenten, sowie zur Anbindung von OZG-Lösungen an die bestehende kommunale IT-Infrastruktur vorzunehmen. Der Digitalisierungsprozess ist am Beispiel von drei - aus Prozesssicht charakteristischen - Verwaltungsleistungen vertieft zu betrachten und am Beispiel einer dieser Verwaltungsleistungen bis hin zur finalen technischen Implementierung konkret praktisch umzusetzen.

Im Rahmen der Konzeption ist zu beachten, dass diese für andere kommunale Verwaltungen als Leitfaden übernommen werden kann. Nicht nur der Landkreis Potsdam-Mittelmark, sondern jede Kommune des Landes Brandenburg soll anhand des Umsetzungskonzepts und des darin enthaltenen Leitfadens seine Verwaltungsleistungen Schritt für Schritt digitalisieren können, ohne dabei allgemein auftretende rechtliche, organisatorische oder technische Fragestellungen erneut beantworten zu müssen.

Modellkommune OZG-Umsetzung

Im Rahmen der bundesweiten Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG), das Bund, Länder und Kommunen verpflichtet, ihre Verwaltungsleistungen bis Ende 2022 auch online über Verwaltungsportale anzubieten, hat das Land Brandenburg gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt die Federführung für den Themenbereich „Ein- und Auswanderung“ übernommen. In diesem Rahmen arbeiten die Ausländerbehörden der Landkreise Elbe-Elster und Teltow-Fläming sowie der Stadt Potsdam in Digitalisierungslaboren und Umsetzungsprojekten an der Entwicklung digitaler Lösungen mit.