Marktplatz Deutschland Digital ist online – Einer für alle(s)
- Erschienen amBehörden in Deutschland haben ab sofort eine gemeinsame Plattform für die Beschaffung digitaler Produkte: Der Marktplatz Deutschland Digital (MDD) ist live.
Bisher gab es mehrere parallele Plattformen für die digitale Beschaffung in der öffentlichen Verwaltung – das ändert sich jetzt. Der IT-Planungsrat hat seine föderalen Marktplätze FIT-Store, EfA-Marktplatz und Cloud Service Portal (CSP) der Deutschen Verwaltungscloud (DVC) zu einer gemeinsamen Plattform zusammengeführt. Auf der Website Marktplatz Deutschland Digital können Bund, Länder, Kommunen und öffentliche IT-Dienstleister digitale Lösungen finden und bestellen.
Gesteuert wird der MDD als Produkt des IT-Planungsrats von der FITKO (Föderale IT-Kooperation), betrieben wird er von der govdigital eG.
Zum Start verfügbar:
- rund 70 DVC-konforme Cloud-Services (direkt bestellbar)
- 68 EfA-Leistungen (einsehbar, Bestellung noch über Marktplatz für EfA-Leistungen)
- 10 KI-Lösungen aus dem Marktplatz der KI-Möglichkeiten
Registrierte Nutzende profitieren neben Such- und Filterfunktionen von standardisierten, rechtssicheren Bestellprozessen und haben alle Qualitätsmerkmale auf einen Blick. Bestellte Produkte und die dazugehörigen Verträge werden automatisch in einer digitalen Vertragsmappe dokumentiert. Neue Funktionen werden laufend freigeschaltet und die Produktcommunity wird dabei transparent über alle Neuerungen informiert.
„Auf dem Marktplatz Deutschland Digital werden in den kommenden Monaten immer mehr IT-Lösungen für die Verwaltung an einem Ort auffindbar und bestellbar. Bund, Länder und Kommunen profitieren von einer hohen Vergleichbarkeit und einer einfacheren Beschaffung von IT-Lösungen, Anbietende von einer deutlich höheren Sichtbarkeit ihrer Produkte" erklärt Stephan Bartholmei, Leitung Produktmanagement in der FITKO.
Wer das bisherige Cloud-Service-Portal der DVC bereits genutzt hat, muss nichts unternehmen: Alle bestehenden Zugänge, Daten und Verträge bleiben erhalten.
Die vollständige Integration der EfA-Leistungen ist für 2027 geplant. Bis dahin soll das Angebot schrittweise erweitert werden – unter anderem durch die Öffnung für private Anbieter und die Einbindung weiterer Plattformen wie dem Marktplatz der KI-Möglichkeiten.